The Untold Tales of Armistead Maupin

Dokumentation
US 2017, Jennifer M. Kroot
90 min, engl. OV

Samstag, 05. Mai – 17:00 Uhr

Präsentiert vom Carl Schurz Haus

Mouse, Mrs. Madrigal, Mary-Ann, Jon. Vielen sind diese Charaktere aus der Romanreihe „Stadtgeschichten” („Tales of the City”) aus dem queeren San Francisco seit ihrem Beginn in den 80ern ans Herz gewachsen. Weitgehend unbekannt ist jedoch die Geschichte des Autors Armistead Maupin, der in einer rechtskonservativen Südstaaten-Familie aufwuchs und zu einem Pionier der Schwulenbewegung in Kalifornien wurde.

In dieser Dokumentation erzählt er in Interviews und Mitschnitten seiner Lesungen unverblümt von seiner Herkunft und seiner Familie, seinen Inspirationen und was ihn geprägt hat. Begleitet von Archivmaterial und Interviews – unter anderem mit Neil Gaiman, Laura Linney, Olympia Dukakis und Sir Ian McKellen – erfahren wir, wie er zu seiner Stimme im Kampf um Akzeptanz, Anerkennung und Gleichstellung fand.

Die Regisseurin Jennifer Kroot entwirft ein unterhaltsames und spannendes Bild der Entstehung der “Stadtgeschichten” mit ihren Bezügen zur Realität, der Entwicklung Maupins vom jungen, mittellosen Journalisten zu einer Leitfigur der Queer-Community San Franciscos und letztlich der Geschichte der Schwulenbewegung in den USA.

Filmtipp – Hartmut

Wer kennt noch die “Tales of the City” (“Stadtgeschichten”) aus San Francisco? Mit der queeren Roman-Reihe und der TV-Serie schuf der Autor Armistead Maupin Kult. Und er ist ein Pionier für LGBT-Rechte. Und nun erzählt uns diese sehenswerte Doku mehr über ihn … Lohnt sich sehr!